Vorträge / Veranstaltungen

Vortrag: „Aus Fraunhofers Hand!“ – die wechselvolle Geschichte der Firma G.&S. Merz in München“ (2018)
DIALOGO Stuttgarter Arbeitskreis für Wissenschafts- und Technikgeschichte, Historisches Institut WGNT, Universität Stuttgart. Flayer

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Abstract: 1838 übernahmen der Optiker Georg Merz (1793-1867) und der Uhrmacher Joseph Mahler (1795-1845) das berühmte Optische Institut von Joseph von Utzschneider. Für rund 100 Jahre wurde das Unternehmen „G. & S. Merz“ zu einem der wichtigsten Lieferanten für wissenschaftliche Instrumente und einfache Gebrauchsoptik. Leider steht das Wirken dieser zweiten, an Utzschneiders Unternehmen tätigen Optiker-Generation bis heute im Schatten des großen Joseph von Fraunhofer (1787-1826) – zu Unrecht! Im Vortrag wird neben den wichtigsten Protagonisten der Optiker-Dynastie Merz auch die wechselvolle Geschichte des Unternehmens beleuchtet. Ein Querschnitt der von Merz in Benediktbeuern und München gefertigten Instrumente, die Absatzmärkte des Unternehmens und die Geschichte einer fast 5-jährigen Spurensuche sollen die herausragende Stellung dieses frühen Global Players anhand vieler bislang unveröffentlichter Dokumente zeigen.

Tagung: „Fachgruppe Geschichte der Astronomie“ (2018)
Am 26.-28. Oktober 2018 fand in Tübingen die 15. Fachtagung der VDS- Gruppe „Geschichte der Astronomie“statt. Zusammen mit der Astronomischen Vereinigung Tübingen (AVT) übernahmen wir die Planung der Veranstaltung, eine Führungen zur Tübinger Astronomie Geschichte und einen Museumsbesuch auf Schloss Hohentübingen.

Vortrag: „Geschichte der Tübinger Schloss-Sternwarte“ (2018)
Zum 200. Geburtstag der Landesvermessung in Württemberg, wird das von J. G. F. Bohnenberger errichtete Observatorium mit dem Reichenbach’schen Wiederholungskreis der Öffentlichkeit zurückgegeben. Anlässlich des Abschlusses der Restaurierung, fand auf dem Schloss Hohentübingen ein Symposion und ein Festakt statt.

Führung: „Tag des offen Denkmals“ (2018)
Auf Anfrage des Museums der Universität Tübingen (MUT) wurden im Rahmen des Denkmaltages mehrere Führungen zur Geschichte der alten Schloss-Sternwarte in Tübingen durchgeführt. Programm (PDF)

Führung: „Astronomischer Abend auf der Stiftssternwarte Kremsmünster“ (2018)
Als Gast des Benediktiner Stifts Kremsmünster durfte ich zusammen mit dem Direktor der Sternwarte, Dr. P. Amand Kraml einen Astronomischen Abend für die Klostergemeinschaft durchführen.
Vortrag: „Fernrohre für jedermann“ (2016) zum Tagungsthema: Popularisierung der Astronomie. Tagung des Arbeitskreises Astronomiegeschichte in der Astronomischen Gesellschaft (AKAG) im Planetarium der Stadt Bochum.
Vortrag: „Fraunhofers Erben – die Optiker Dynastie Merz aus Bichl“ (2016),
„Spurensuche – Geschichte der Klosterregion Benediktbeuern“ Veranstalter: Förderkreis für Brauchtum und Kultur Benediktbeuern und Umgebung.
Vortrag: „Heliometer“ (2014),
Tagung des Arbeitskreises Astronomiegeschichte in der Astronomischen Gesellschaft in Bamberg.
Führung: „Der Himmel über Tübingen – Ein Stadtrundgang durch 500 Jahre Astronomiegeschichte“ (2013),
Tagung des Arbeitskreises Astronomiegeschichte in der Astronomischen Gesellschaft (AKAG) in Tübingen.
Vortrag: „Die Firma Merz – 100 Jahre Münchner Optikgeschichte“ (2013), Fachtagung der VDS Gruppe: Geschichte der Astronomie in München.

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Abstract: 1838 kaufte der Optiker Georg Merz zusammen mit dem Uhrmacher Joseph Mahler das berühmte Optische Institut in München. Dort hatten zuvor die Feinmechaniker Georg von Reichenbach und Joseph Liebherr sowie der berühmte Optiker Joseph von Fraunhofer neue Fertigungsverfahren für die Herstellung optischer Winkelmessinstrumente eingeführt und in einer eigenen Glashütte in Benediktbeuern optisches Glas von bis dato unerreichter Qualität hergestellt. Mit diesem technologischen Kapital ausgestattet wurde das Unternehmen unter seinen neuen Besitzern schnell zum weltweit führenden Lieferanten für astronomische Instrumente. Nachdem Mahler bereits 1845 starb, setzte Georg Merz seine Söhne Sigmund und Ludwig als Geschäftsführer des Instituts ein. Ihnen folgen die Vettern Matthias und Jakob, letzterer führte das Optische Institut noch bis 1903 als Familienbetrieb weiter. Mit dem letzten Besitzer Paul Zschokke endete 1932 die Geschichte des berühmten Instituts auf traurige Weise. In den rund 100 Jahren ihres Bestehens lieferte die Firma Merz etwa 200 große Teleskope und Astroobjektive sowie rund 2000 Mikroskope und eine schier unüberschaubare Menge an Zugfernrohren, Lupen und Brillen. Im Vortrag werden die wichtigsten Protagonisten, ihr Wirken und einige, bislang wohl unbekannte Dokumente zur Geschichte der Firma Merz vorgestellt.

Vortrag: „Fernrohre in alle Welt“ (2012)
Tagung des Arbeitskreises Astronomiegeschichte in der Astronomischen Gesellschaft (AKAG) in Hamburg.

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Abstract: 1838 kaufte der Optiker Georg Merz zusammen mit dem Uhrmacher Joseph Mahler das berühmte Optische Institut in München. Dort hatten zuvor die Feinmechaniker Georg von Reichenbach und Joseph Liebherr sowie der berühmte Optiker Joseph von Fraunhofer neue Fertigungsverfahren für die Herstellung optischer Winkelmessinstrumente eingeführt und optisches Glas von bis dato unerreichter Qualität hergestellt. Mit diesem Kapital wurde das Unternehmen unter den neuen Besitzern schnell zum weltweit wichtigsten Lieferanten für astronomische Instrumente und feinoptische Bauteile. In den rund 100 Jahren ihres Bestehens lieferte Merz etwa 150 Großteleskope und Astroobjektive mit einer Öffnung von über 5 par. Zoll. Über die produzierten Instrumente, die Auftraggeber und die Geschäftspartner der Firma Merz liegen bislang keine belastbaren Publikationen vor. Einem Zufallsfund in einem Münchener Archiv ist es nun zu verdanken, dass mit den dort gefundenen Geschäftsbüchern diese wichtigen Informationen für die Jahre 1835 bis 1881 erschlossen wurden.

Vortrag: „Äquatoriale , Meisterwerke der Technik“ (2010)
Tagung der VDS- Gruppe „Geschichte der Astronomie“ in Hamburg.