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(04.02.2016)

Ab sofort kann das beim Tredition Verlag in der Reihe Nuncius Hamburgensis erschienene Buch zur Geschichte des Firma Merz in München auch im Buchhandel erworben werden. Frau Professor Wolfschmidt hat als Herausgeberin neben einem Vorwort noch ein umfangreiches Namensregister hinzugefügt. Mit vielen farbigen Abbildungen sind wir dem Wunsch einiger Sammler und Museen entgegengekommen, so dass jetzt neben der digitalen Version auch ein Nachschlagewerk auf Papier vorliegt.

Gebundene Ausgabe: 620 Seiten
Verlag: Tredition (31. Dezember 2015)
ISBN-10: 3732328856
ISBN-13: 978-3732328857
Preis: 53,90 €

 

(03.12.2015)

Es war schon eine kleine Sensation, als Frau Dr. Irmgard Müsch heute im Landesmuseum Württemberg eines der ältesten noch erhalten Fernrohre aus der dort verwahrten Kunstkammer der Herzöge von Württemberg vorstellte. Frau Müsch ist Kuratorin für den Sammlungsschwerpunkt Uhren, wissenschaftliche Instrumente, Plansammlung und Spielzeugsammlung im Schlossmuseum Aulendorf. Das nun vorgestellte Teleskop galiläischer Bauart könnte so Müsch um 1640 in Italien oder Augsburg entstanden sein. Diese frühe Datierung stützt sich vor allem auf eine umfassende Untersuchung des am Chicagoer Adlerplanetarium arbeitenden Fernrohrexperten Marvin Bolt.
Bolt sah vor allem die ungewöhnliche Ausführung des Okularauszugs mit drei etwa gleich großen Ringen sowie die für das frühe 17. Jh. übliche Samtumwickelung des Tubus als einen deutlichen Hinweis für diese Epoche. Nicht unüblich dagegen war es bei der Innenverkleidung der Tuben bedruckte Buchseiten zu verwenden. Bei dem vorliegenden Fernrohr wurde hierfür eine religiöse Hetzschrift aus dem Jahre 1619 „recycelt“. Die zwei weiteren grünen Fernrohre sind deutlich jünger und laut Inventar wohl erst Mitte des 18. Jh. in die herzogliche Kunstkammer gekommen.
Fernrohre aus der ersten Hälfte des 17 Jh. sind sehr selten. Das nun vorgestellte Instrument reiht sich mit seiner Datierung immerhin in die Top 30 der weltweit ältesten Fernrohre ein. Es soll bald in einer Dauerausstellung zur württembergischen Kunstkammer im Landesmuseum Stuttgart dauerhaft ausgestellt werden.

(30.06.2015)

Anlässlich des 250. Geburtstages des Astronomen und Geodäten J. G. F. Bohnenberger (1765-1831) wurde in Altburg (Calw) seine restaurierte Sternwarte und ein Bronze-Büste welche den Wissenschaftler zeigt eingeweiht. Ein Besuch lohnt sich! Auch wenn das kleine Sternwarten Gebäude leer steht kann sich der interessierte Besucher auf dem ebenfalls heuer eröffneten „Altburger-Bohnenberger-Geschichtsweg“  sehr gut über die Zeit Bohnenbergers informieren.


(29.05.2015)

Einsteinturm01_kEin Keramik-Modell des zwischen 1919 und 1922 erbauten Einsteinturm etwa im Maßstab 1:200. Auch nach intensiver Recherche konnte ich bislang nicht den Hersteller dieser ansprechenden Skulptur finden. Sie hat eine Höhe von etwa 10 cm und einen Sockel von etwa 15 x 15 cm. An einer Seite dieses Sockels befindet sich die Inschrift „BPB 94“.Auf der Unterseite ist ein Aufkleber mit: „Erich Mendelsohn Germany Einstein Tower Potsdam, 1917 – 21“ angebracht. Welcher Leser kann hier weiterhelfen?

 


(27.05.2015)

Ein sehr interessanter Film über die Restaurierung eines alten Merz Amateurteleskops.  Ein Beitrag von Romke Schievink – Sehenswert!

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